Kulturprojekte sind Unterrichtsprinzip in unserer inklusiven Schule.

Einige Beispiele:

Die Bremer Stadtmusikanten

An unserer Schule wird seit vielen Jahren Theater gespielt. Diesmal studierte der 5. Jahrgang das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ ein.

„Eine moderne Version der ‚Bremer Stadtmusikanten‘ – mit rockig verzerrten Gitarrentönen…“, schrieb der Weser Kurier am 4.5.2014 über die Premiere. Mit dabei waren tanzende Katzen und Mäuse, singende Wölfe sowie Esel, Hahn und Hund an Saxophon, Klarinette und Querflöte. Neben den Räubern spielte auch eine Bewohnerin des Stadtteilhauses mit, die als schimpfende Bäuerin die Katzen vom Hof jagte, weil sie mit den Mäusen tanzten, anstatt sie zu fressen. Und schließlich, es war ja eine moderne Fassung des alten Märchens, trat auch noch „Adele“ auf und sang live „Rollin in the deep“.

Revue

„Schön war die Zeit…“

Zwischen den Schülerinnen und Schülern unserer Schule und den Bewohnern des Stadtteilhauses Huchting besteht seit vielen Jahren ein enger kultureller Kontakt. Gemeinsam wurden Opern und Theaterstücke aufgeführt und musikalische Traumreisen veranstaltet. Im letzten Jahr hat die Klasse 6a eine musikalische Revue mit Liedern aus den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts einstudiert, die im Januar 2015 im vollbesetzten Restaurant des Stadtteilhaus aufgeführt wurde.

Als „Stargast“ trat Frau Christa Sandt, Bewohnerin des Stadtteilhauses, auf. Sie sang „Que sera“ von Doris Day und „Buona sera Signorina“ von Louis Prima. Neben alten Schlagern wie „Schöner fremder Mann“ und „Liebeskummer lohnt sich nicht“ wurden auch aktuelle Pop-Songs gesungen wie „Happy“ von Pharrell Williams und „Rolling in the Deep“ von Adele. Alle SängerInnen und Musiker traten in Originalkostümen der 50er Jahre auf.

Diese sowie weiteres Bühnen-Equipment wurden gestiftet von der swb-Bildungsinitiative. Wir danken herzlich für die freundliche Unterstützung.

Dokumentarfilm Projekt mit Senioren

„Wenn Sie sich an Ihre Schulzeit erinnern, was hat Ihnen am besten gefallen?“

Frau Christa Sandt, Bewohnerin des Stadtteilhauses, beim Interview mit SchülerInnen

Frau Christa Sandt, Bewohnerin des Stadtteilhauses, beim Interview mit SchülerInnen

Im Jahr 2014 haben insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgang Interviews mit elf Bewohnern des Stadtteilhauses Huchting (Bremer Heimstiftung) durchgeführt.

Gefragt wurde u.a. danach, was den Interview-Partnern in der Schule am besten bzw. was ihnen überhaupt nicht gefallen hatte, wie die Lehrer waren oder was sie nach den Hausaufgaben gespielt hatten. Die meisten der Seniorinnen und Senioren gingen während des Zweiten Weltkriegs zur Schule. Und so endeten viele Antworten, etwa auf die Fragen nach Lieblingsessen oder Lieblingsmusik, in Erinnerungen an den Krieg. Die Schüler haben die Interviews gefilmt und die Aufnahmen zu einem Dokumentar-Film geschnitten, den sie am 14.11.2014 im Stadtteilhaus an der Tegeler Plate in Huchting vorführten.

Das Projekt wurde unterstützt von der Gewoba-Stiftung, wir danken herzlich für die freundliche Unterstützung.

Weser Report vom 14.11.2014

 

Weser Kurier vom 4.12.2014

 

Ein Nashorn geht um die Welt

„In meinem Garten lebt ein Elefant in großer Not…“

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Die Klasse 8a sammelt seit geraumer Zeit Schriftstücke und Gedichte über Nashörner. Dafür schreiben sie SchriftstellerInnen und KünstlerInnen in aller Welt und bitten um eine Antwort, etwa in Form eines Gedichtes. Ihre bereits zahlreichen Antworten werden in der Schulzeitschrift „Das Nashorn“ veröffentlicht. So gelangte auch vor etwa einem Jahr ein Brief an die jüdische, in Sri Lanka lebende Schriftstellerin Anne Ranasinghe, die 1939 aus Deutschland floh. Sie antwortete mit diesen Versen:

„In meinem Garten lebt ein Elefant in großer Not,

seine wunderschöne Frau ist tot.

-Dank für das Angebot: Bitte schickt schnell her:

Ein Nashorn, weiblich, liebevoll, einfühlsam, nicht allzu schwer,

etwa so stark wie ein sanfter Hase,

mit nicht mehr als zwei (2) Hörnern auf seiner Nase.“

Als Dankeschön wurde nun das Projekt ins Leben gerufen, dieses Gedicht zu illustrieren und Anne Ranasinghe das Ergebnis zu schicken. Dafür haben SchülerInnen des 8. Jahrganges gemeinsam zwei Pappsilhouetten, eine ein Elefant, die andere ein Nashorn, gestaltet, indem sie aufmalten, wie sich der Elefant seine neue Nashorn-Frau vorstellt.

Am 06.09.16 kam zum Abschluss der mit Frau Ranasinghe befreundete Prof. em. Dr. Schmidt von der Universität Oldenburg in die Schule, um der Klasse ein von Anne Ranasinghe gesendetes Exemplar ihres Gedichtbandes sowie einen Zeitungsausschnitt aus Sri Lanka zu überreichen, in dem der Brief der SchülerInnen veröffentlicht worden ist. Gefesselt hörten die SchülerInnen Herrn Schmidt zu, während dieser von Anne Ranasinghes Leben und ihre Freude über die Anfrage der Klasse erzählte. Das Projekt war somit ein voller Erfolg und das „Dankeschön“ ist nun auf dem Weg auf die 8131 Kilometer entfernte Insel Sri Lanka.

 

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