Der Ortsteil Huchting lag soweit vor den Toren der Hansestadt Bremen, dass man vor 40 Jahren noch „Kohl- und Pinkelfahrten“ in den „Alten Dorfkrug“ unternahm.

OSH 1. Bauabschnitt

1. Bauabschnitt im April 1964 – der 1. Pavillon

Die Beschaulichkeit mit 7.500 Einwohnern bei Kriegsende fand in den 50er Jahren ein Ende, als man Huchting als Bauland und Satellitenstadt entdeckte.

Die Bevölkerung wuchs 1962 auf 16.000, 1967 auf 35.000, 1970 auf 37.200 Einwohner und erreichte 1972 ihren Höchststand mit 38.167 Einwohnern.

Bestehende Schulen platzten zu diesem Zeitpunkt aus den Nähten.

So gab es nach 1945 im Ortsamtsbereich Huchting die Schulen
– Kirchhuchting mit 10 Klassen
– Mittelshuchting (Bokellandsweg) mit 4 Klassen
– Grolland mit 2 Klassen.
Nachdem die verantwortlichen parlamentarischen Gremien zunächst Schwerpunkte in der Wiederherstellung der alten Schulgebäude sahen, folgte bald als Ziel: Jeder Klasse ihren eigenen Klassenraum.

Deshalb wurden in Huchtings Neubaugebieten Schulen gebaut.

Unter diesen Bedingungen entstand 1964 die Schule an der Hermannsburg.

Der Bauplan der „Schule am Flachskamp“, wie die Schule an der Hermannsburg in der Bauphase hieß, sah insgesamt 3 Klassenpavillons, 1 Schulturnhalle, 1 Hausmeisterdienstwohnung, 1 Verwaltungstrakt mit Fachräumen und diverse Außenanlagen vor. Die Vielzahl der Schulprojekte in Bremen machte es offenbar notwendig, vorhandene Geldmittel gestreut einzusetzen, um vor allem die lautstark vorgetragenen Forderungen in Neubaugebieten abzuschwächen. Damit war der scheibchenweise, unendliche Abschnittsbau auch für uns vorprogrammiert. Unsere Schule erlebte eine wechselvolle Geschichte. Ihre Funktion wurde immer den Bedürfnissen des Stadtteils, der Politik und der Bildungsplanung angepasst.

OSH Luftbild

Luftbild von 2004 – unser gesamtes Schulgelände. Das Bild wurde uns von Britta Krawczyk zur Verfügung gestellt.

 

Mit Erfolg gingen wir seit Einführung der Wahlpflichtkurse in Bremen eigene Wege: Bei uns wurden die Wahlpflichtkurse integriert, d.h. schulartenübergreifend angeboten. So erlebten wir reges Interesse aller bremischen Schulräte, die sich persönlich von der Qualität dieser Kurse durch Hospitationen überzeugten.

1989 fuhr eine Kollegengruppe in den Herbstferien nach Schweden (Göteborg und Insel Tjörn), um sich über das schwedische Schulsystem (Gesamt- und Ganztagsschulen) zu informieren. Diese Eindrücke flossen in unseren Weg zur Gesamtschule ein.

Politiker stellten erst nach dem Pisa-Schock fest, dass „Svensk skola bättre än tysk“ – „schwedische Schulen seien besser als deutsche“.

Seit nunmehr 20 Jahren praktizieren wir erfolgreich die Integration und seit mehr als 1995 Jahren die Kooperation mit behinderten SchülerInnen. Seit 35 Jahren arbeiten wir eng mit Institutionen des Stadtteils zusammen.

Weitere Informationen:

Geschichte des Stadtteils:

Geschichtsgruppe des Stadtteils Huchting

www.huchting-archiv.de

www.bremen.de

Mensch Huchting

Veranstaltungen in Huchting

http://www.huchting.com

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