Der OSH geht ein zweites und drittes Licht auf…

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Die SchülerInnen des Profilkurses MINT haben die Mandarinenkerzen bereits letztes Jahr für sich entdeckt.
Dieses Jahr zeigten sie das zwar einfache, aber auch eindrucksvolle Experiment den interessierten Viertklässlern.

Im regulären Unterricht testeten die kleinen Wissenschaftler,  wie sie mithilfe von Knicklichtern Gläser zum Leuchten bringen können.

Kunst im Übergangscontainer

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Ehemaliger Schüler der Oberschule an der Hermannsburg zeigt einige seiner Bilder.

Dass ein Container nicht nur Klassenräume und Lehrerzimmer beherbergen kann, sondern sich auch als Ausstellungs- und Konzertsaal eignet, das beweist die Bilderschau des Künstlers Ahmed Gando in einem Mobilbau der Oberschule an der Hermannsburg. Dort sind jetzt seine Werke zu sehen.

Gando lebt seit 17 Jahren in Huchting. Er besuchte von der fünften bis zur  zehnten Klasse die Schule an der Hermannsburg. Bei der Teilnahme an einem Masken-Theaterkursus im Blaumeier-Atelier hat er seine Leidenschaft für kreatives Schaffen entdeckt. „Schon damals sagte eine Kunstlehrerin voraus, dass aus mir mal ein Künstler wird“, erinnert sich der 22-Jährige bei der Eröffnung der Schau. 

Und so kam es auch. Seit drei bis vier Jahren betrachtet und bezeichnet sich Ahmed Gando selbst als Künstler. Im Dezember 2016 waren seine Bilder in einer Sammelausstellung im Klinikum Links der Weser zu sehen. Im Mai 2017 war er Mitaussteller im Theater am Goetheplatz. Und nun sind fünf seiner Bilder in seiner ersten Einzelausstellung in dem Huchtinger Container an der Hermannsburg zu sehen, in dem Lehrer ihre Schülerinnen und Schüler so lange unterrichten, bis ein Neubau bezogen werden kann.

„Ich bin etwas aufgeregt“, gesteht Ahmed Gando, dessen Vater aus dem Libanon und dessen Mutter aus Serbien stammt, kurz vor der Vernissage. Fünf Bilder hat er ausgesucht, die er in Acryltechnik gemalt und mit Klebeband auf Papier gebracht hat.

Eines seiner Werke steht symbolisch für einen Daimler. Denn bei seiner Arbeit im Martinshof stellt er gelegentlich Teile für den Autobauer her. Daher hat er einen ganz persönlichen Bezug zu dem Stern, das Markenzeichen des Unternehmens, der auf seinem Bild in abstrahierter Form auftaucht. Doch auch andere Automarken haben es ihm angetan und finden sich auf den Kunstwerken des Huchtingers wieder.

Die ersten Betrachter der Werke, zu denen auch der Huchtinger Ortsamtsleiter Christian Schlesselmann und die Quartiersmanagerin Inga Neumann gehörten, sollten ihre Fantasie bemühen, als Gando vor einem Bild fragte, ob sie das künstlerisch gestaltete Automodell erkennen würden. Das Renault-Logo wurde zwar schnell erraten, doch „tatsächlich verwechseln einige Betrachter das Symbol häufig mit dem von Werder Bremen“, merkte der Künstler an. 

Viel Fantasie ist ebenso bei einem anderen Bild gefordert, auf dem Gando das Logo eines weiteren Fahrzeugherstellers künstlerisch in Szene gesetzt hat, das an dieser Stelle aber nicht verraten werden soll. „Ein kleines Versteckspiel – wie Künstler eben sind“, sagt der Künstler augenzwinkernd.

Seine Kunst hat der Huchtinger unter erschwerten Bedingungen geschaffen, denn seit seiner Geburt leidet er an einer Lähmung der rechten Hand. Seine kreative Malerei kann er zwar allein umsetzen, aber bei manchen Arbeitsgängen, wie dem Aufhängen der Werke, ist Gando auf Hilfe angewiesen. Seine Bilder sind in Zusammenarbeit mit dem Blaumeier-Atelier entstanden.

„Ganz toll“, lobte Achim Kaschub die Arbeiten des ehemaligen Schülers. Die Bilder hätten bereits einige Kunstlehrer dazu angeregt, weitere Ausstellungen in der Schule zu organisieren, kündigte der Leiter der Oberschule an der Hermannsburg bei der Eröffnung der kleinen Schau an. Nicht nur die Wände des Containers eignen sich für die Kunst, auch die Akustik überzeugte den Schulleiter, der den Hall der Mobilbauten mit dem einer Konzerthalle verglich.

Denn die Gäste waren auch ganz begeistert von der Stimme von Irini Malliachova, die vor einem Jahr noch Schülerin an der Hermannsburg gewesen ist. Zur Eröffnung der Ausstellung sang sie „Purple Rain“ und andere Stücke. Dabei wurde sie von dem Sozialpädagogen Oliver Seyer auf der Gitarre begleitet.

Ahmed Gando arbeitet übrigens schon an neuen Kunstwerken, die er in diesem Jahr zusammen mit dem Blaumeier-Atelier im Bremer Rathaus zum Thema „Grenze“ ausstellen will. Seine im Container gezeigten Bilder können Interessierte bis Ende Januar zu den allgemeinen Öffnungszeiten der Oberschule an der Hermannsburg bewundern – und auch käuflich erwerben.

„Ein kleines Versteckspiel – wie Künstler eben sind.“

Ahmed Gando über seine Motive

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